Jede Primzahl p bekommt ihren eigenen Torus: p Kreise laufen um den Ring, und jeder Kreis ist in L Segmente geteilt, die Periodenlänge von 1/p. Die leuchtende Bahn springt von Kreis zu Kreis und rückt dabei immer ein Segment weiter. So entsteht der Torusknoten (p, L).
Die Bahn und ihre Überkreuzungen bilden die Prim-Periode ab: Nach einer vollen Runde um den Torus hat die Bahn p Schritte gemacht. Teilt L die Zahl p ohne Rest, schließt sich die Bahn sofort zu einer sauberen Schleife.
Schließt sie sich nicht, versetzt sich das Muster bei jeder Runde genau um p mod L Segmente. Das ist derselbe Versatz wie bei den fraktalen Kommastellen: Die Brüche 1/p, 2/p, 3/p, … haben alle dieselbe Ziffernfolge in der Periode, nur an einer anderen Stelle begonnen. Beispiel p = 7: 1/7 = 0,142857…, 2/7 = 0,285714…, 3/7 = 0,428571…, immer dieselben sechs Ziffern, nur verschoben. Jede Runde der Bahn entspricht so einem verschobenen Komma.
Der wandernde Impuls läuft genau diese Strecke ab: alle Kombinationen aus Kreis und Segment einmal, kgV(p, L) Schritte lang, bis das Muster wieder exakt am Anfang steht und sich die Figur schließt.