Ge-Prime-Matrix 2026.06-gpm-v49

Sprache als reine Mathematik, verlustfrei komprimieren und rekonstruieren

Datenobjekt = S(I)

Was ist Ge-Prime-Matrix?

Jedes Wort lässt sich in zwei Ganzzahlen zerlegen: die Substanz S (welche Buchstaben vorkommen) und den Index I (in welcher Reihenfolge sie stehen). Zusammen sind sie das Datenobjekt S(I), verlustfrei umkehrbar.

Die Substanz entsteht aus dem Produkt fester Primzahlen pro Buchstabe. Der Index ist die Position im lexikographisch sortierten Raum aller Anordnungen mit denselben Buchstaben. So wird Sprache zu reiner Mathematik, ohne Wörterbuch und ohne Näherung.

Wort Normalisierung S + I Wort

Die Oberfläche, was du hier machen kannst

Encodieren
Bis zu 50 Wörter eingeben. Du siehst Schritt für Schritt, wie S und I entstehen; die Werte landen optional in der Wort-Datenbank.
Decodieren
Substanz S und Index I einfügen, das Werkzeug rekonstruiert das normalisierte Wort und erklärt den Rückweg durch Faktorisierung und Permutationsbaum.
Wortpaar
Vergleichen: ggT und kgV zweier Wörter. Differenz: S_rest = S₁ ÷ ggT, Teilmenge und Anagramm.
I-Kurve
Index-Vektoren über den Textverlauf, I-Distanz, Meta-Genom (Sprache/Domäne via ggT), Kurvenvergleich und mathematische Struktur-Kreuzvalidierung.
GPM Datei
Ganzen Text in .gpm kompilieren, optional verschlüsselt (GPC). Editor, S(I)-Verschlüsselung, Lesen, Substanz-/ggT-/kgV-Suche.
Datenbank
Übersicht gespeicherter Wörter nach Sprache (Web-Einträge ohne Sprachangabe erscheinen als Random / unsortiert).

Substanz S (Primzahlprodukt)

Jeder Buchstabe A bis Z und ß trägt eine feste Primzahl (27 Zeichen, ß = 103). S ist das Produkt aller Primzahlen im Wort.

  • Reihenfolge spielt keine Rolle, nur die Multimenge zählt.
  • Kollisionsfrei durch eindeutige Primfaktorzerlegung.
  • Aus S allein lässt sich die Buchstaben-Zutatenliste rekonstruieren.

Index I (Permutations-Rang)

S kennt die Buchstaben, aber nicht ihre Anordnung. I ist die Zeilennummer im lexikographisch sortierten Raum aller Permutationen.

  • N = L! / (k₁! · k₂! · …), Anzahl möglicher Anordnungen.
  • Berechnung über fraktale Intervallschachtelung (Entscheidungsbaum).
  • Rechenaufwand wächst nur mit Wortlänge, nicht mit Wörterbuchgröße.

Decodieren: der Rückweg

  1. Faktorisiere S → welche Buchstaben, wie oft?
  2. Öffne den Permutations-Raum → wie viele Anordnungen gibt es?
  3. Führe I durch den Baum → welches Zeichen an welcher Position?
  4. Ergebnis → normalisierte Form (Großbuchstaben, ß bleibt ß; Umlaute nur mit gespeichertem Original).

Sprache in der Datenbank

  • Web (Encodieren): Random / unsortiert, keine Sprache angegeben
  • Scraper: jeweils die passende Sprache (z. B. Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, …)
  • Sonst: Random / unsortiert

I-Kurve & Meta-Genom

Über die Token-Reihenfolge entsteht pro Text eine I-Kurve: für jedes Wort der Quotient I / N (Position im Permutationsraum) und die Sprünge zwischen Token (delta_ratio).

  • Geometrie-Score, Ähnlichkeit zweier Kurven (Ratio + Delta).
  • Literal-Match, Anteil gleicher Wörter an gleicher Position (Kontrast zur Geometrie).
  • structural_waveform_parallel, hohe Wort-DTW-Geometrie, niedriger Literal-Match, gleiche Token-Anzahl.
  • Meta-Genom V, Produkt aller Header-Substanzen gewichtet mit Häufigkeit; ggT(V₁, V₂) für Domänen-Überlappung.
  • Sprache / Domäne, Referenz-Genome (de/en, Medizin/Recht als Demo).

Mathematische Struktur-Kreuzvalidierung, keine semantische Plagiat-Bewertung. Max. 10.000 Token pro Seite.

Verschlüsselung & GPC

Text wird kompiliert; S, I und die Separator-Schicht werden schlüsselabhängig transformiert (Bereich S(I)-Verschlüsselung im Tab GPM Datei).

  • Wort-Schlüssel, Buchstabenwort → Substanz S (Lernmodus).
  • Primzahl-Schlüssel, prime:17 aus der festen Map.
  • Hardcore, kommagetrennte Wörter und prime:N wechseln pro Token.
  • GPC, verschlüsselte .gpm (Magic GPC): ohne Schlüssel kein lesbares Genom im Editor.

Symmetrische Obfuskation, wer PRIME_MAP und den Schlüssel kennt, kann entschlüsseln. Kein AES-Ersatz.

Primzahl-Mapping (27 Buchstaben, ß = 103)

Sortiert nach Primzahl. ß ist kein Umlaut und wird nicht zu ss expandiert.

E→2 A→3 O→5 I→7 T→11 N→13 R→17 S→19 L→23 C→29 D→31 U→37 M→41 P→43 H→47 G→53 B→59 F→61 Y→67 W→71 K→73 V→79 X→83 Z→89 J→97 Q→101 ß→103

Normalisierung

Vor dem Encodieren werden Wörter vereinheitlicht. Diese Regeln gelten überall gleich:

ß
Eszett ß

Das Eszett ß ist der 27. Buchstabe, mit der Primzahl 103. Es wird nicht in ss aufgeteilt und behält beim Encodieren seine Form.

  • Bei Straße bleibt das ß erhalten: das normalisierte Wort ist STRAßE, ein ß, also der Primfaktor 103 (nicht zwei S mit Primzahl 19).
  • Strauß wird zu STRAUß, ebenfalls mit einem ß am Ende.
  • Strasse (geschrieben mit ss) wird zu STRASSE, zwei Buchstaben S. Das ist mathematisch ein anderes Wort als STRAßE, auch wenn es umgangssprachlich dasselbe bedeuten kann.
  • Umlaute: Umlaute werden vor der Berechnung in zwei Buchstaben geschrieben: ä/Ä → AE, ö/Ö → OE, ü/Ü → UE. Danach gilt nur noch das Alphabet A bis Z und ß.
  • Buchstaben: Es zählen 27 Buchstaben: A bis Z und ß. Beim Encodieren einzelner Wörter werden Leerzeichen und Satzzeichen entfernt; in .gpm-Dateien bleiben sie im Text erhalten.
  • Originalschreibweise: Wie du das Wort ursprünglich geschrieben hast (mit ß, Umlauten, Groß/Klein), wird in der Datenbank und in .gpm-Dateien zusätzlich gespeichert, damit der Text später exakt rekonstruiert werden kann.